• 19.02.2018
  • Medieninformation
Tarifgruppe Energie

Gewerkschaften rufen zum Warnstreik auf

Die rund 10.000 Beschäftigten des E.ON-Konzerns sind ab Montag (19. Februar) aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Mit dem bundesweiten Warnstreik wollen die Gewerkschaften IG BCE und ver.di wieder Bewegung in die festgefahrene Tarifrunde bringen. Die Arbeitgeber hatten in der zweiten Verhandlungsrunde Ende Januar 2018 lediglich Entgelterhöhungen von 2,1 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten angeboten.

IG-BCE-Verhandlungsführer Holger Nieden: "Die Arbeitgeber haben auf stur geschaltet und ignorieren die gute wirtschaftliche Lage und die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten. Das Angebot ist völlig unzureichend. Es wird Zeit, den Druck zu erhöhen.“

Die IG BCE fordert für die Beschäftigten und Auszubildenden in Unternehmen der Tarifgemeinschaft Energie eine Gehaltserhöhung von 5,5 Prozent und eine Sonderleistung für IG-BCE-Mitglieder.

Zur Tarifgemeinschaft Energie gehören E.ON, der AKW-Betreiber Preussen Elektra, der Stromnetzbetreiber Tennet und der Strom- und Gasnetzbetreiber Avacon.
Folgende Warnstreiks sind geplant:

- Montag, 19. Februar: Es gibt einen ganztägiger Warnstreik der Beschäftigten bei Avacon und Tennet am Standort in Oldenburg in der Weißenmoorstraße 114. Ansprechpartner vor Ort ist Stefan Munderloh (Handy: 0151/ 42 24 47 42)

- Dienstag, 20. Februar: Die Beschäftigten der Avacon AG in Salzgitter sind zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Die Kundgebung beginnt ab 9.30 Uhr bei der Avacon Salzgitter in der Joachim-Campe-Str. 14.

- Montag, 26. Februar: Warnstreik und Demonstration bei Preussen Elektra am Kernkraftwerk Grohnde, Kraftwerksgelände, 31860 Emmerthal.

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